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Exkursionen

Oper “Hänsel und Gretel” in Bonn

Am 18.12.2018 besuchten alle SechstklässlerInnen des WTG die Oper Hänsel und Gretel von Engelbert Humperdinck im Opernhaus Bonn. Das Märchen aus der Sammlung der Gebrüder Grimm kannten die SchülerInnen und hatten sich in den Wochen zuvor im Musikunterricht darauf vorbereitet, was in der Opernfassung anderes passiert als in der Märchenfassung. Außerdem durften die Kinder im Musikunterricht viele Szenen nachgestalten, lernten die Musik der Oper gut kennen und erfuhren, was eine Oper überhaupt ist.

Bildquelle: http://www.theater-bonn.de/spielplan/gesamt/event/haensel-und-gretel/vc/Veranstaltung/va/show/

Mit dem Bus fuhren nun knapp 120 SechstklässlerInnen ins weihnachtliche Bonn und erlebten mit Hunderten anderen Schulkindern eine kurzweilige Inszenierung. Als besonderes Highlight tauchten während des „Abendsegens“ in einer Traumsequenz andere Märchenfiguren wie der Froschkönig oder Schneewittchen und die sieben Zwerge auf, mit denen die Gäste in der Pause sogar Selfies machen durften.

Es folgen hier einige Rückmeldungen:

„Ich fand das komplette Stück von Hänsel und Gretel toll. Die Schauspieler haben gut gespielt und ich fand es toll, wie die Hexe gespielt und gesungen hat. Ich würde gerne noch einmal in eine Oper gehen.“ (Jasmin)

„Am spannendsten war es am Hexenhaus. Ich fand es spannend, als es dunkel wurde und der Ofen aufging und roter Nebel raus kam. Am schönsten fand ich es, als der Pilz auf die Bühne kam.“ (Kiara)

„Ich fand es schön, dass das Hexenhaus explodierte, weil die Hexe im Ofen gelandet ist.“ (Dean-Luca)

„Ich fand den Pilz und die Bäume am lustigsten, weil sie sehr echt aussahen. Ich hätte mir vorgestellt, dass das Hexenhaus leckerer aussieht.“

„Ich fand, dass Gretel super schön gesungen hat. Die Stelle am Hexenhaus fand ich spannend. Den Tanz „Brüderchen komm tanz mit mir“ fand ich lustig. Generell war der Opernbesuch spannend.“

„Ich fand den Pilz am schönsten und als am Ende alle wieder zusammen waren. Außerdem waren die Zwerge cool und witzig.“

„Das Beste war, wenn eine neue Figur auftauchte, da man sich oft die Figuren in seinen Gedanken ganz anders vorgestellt hatte.“ (Emilia)

„Ich fand es ganz gut und die Darsteller konnten die Szenen gut spielen. Nur der Gesang war manchmal so hoch, dass man einzelne Wörter nicht mehr verstehen konnte. Das Orchester hatte auch schöne Melodien passend zur Handlung der Oper. [Insgesamt hat es mir nicht so gut gefallen, denn] wir wussten schon viel aus dem Musikunterricht und so wurde es etwas unspannender.“ (Luca Melina)

„Ich fand es toll, die Musik war schön und beruhigend. Der Saal war überwältigend. Das Stück wurde gesungen und mit anderen Märchen versetzt. [Alles in allem fand ich es] richtig gut.“ (Finn)

„Ich fand es toll mal in einer Oper zu sein. Das Orchester hat aber so laut gespielt, dass man manchmal die Stimmen nicht verstehen konnte. Ansonsten war es ein sehr schönes Erlebnis und ich bin froh, dass ich das erleben durfte.“ (Vanessa)

„Ich fand die Oper eigentlich sehr schön, aber sie war etwas zu lange. Die Schauspieler waren alle mega nett und höflich. Ich fand es gut, auch mal in einer Oper zu sein, um zu erfahren, wie eine Oper ist. Ich würde nur vorschlagen, in der Oper mehr Pausen zu haben.“ (Antonia)

MuZ-Kurs an der Bonner Oper

Wir sind der MuZ-Kurs (= Musik-Zusatzkurs = zehn Leute, die ausschließlich in der MSS 12 Musik wählen) des WTG. Wir hatten die Möglichkeit, in verschiedenen Sparten des Bonner Theaters Aufführungen zu erleben und entschieden uns für zwei Opern und einen Liederabend.

Fidelio

In unserer Unterrichtsreihe zu Beginn des zweiten Halbjahres befassten wir uns mit Opern im Allgemeinen und mit dem Komponisten Beethoven. Zu diesem Anlass haben wir uns am 22.2. die einzige Oper Beethovens, „Fidelio“, im Bonner Theater angesehen.

In dieser Oper verkleidet sich Leonore als Mann namens Fidelio, um ihren Mann Florestan aus dem Gefängnis zu befreien. Ihr Mann wird aus politischen Gründen gefangen genommen und soll hingerichtet werden. Nach dramatischen Szenen im Kerker wird Florestan schließlich mit der Ankunft des Ministers befreit.

Die Ouvertüre am Anfang war eindrucksvoll. Auch die Kostüme waren authentisch und schön anzusehen. Die Sängerinnen und Sänger waren überzeugend, man hat verstanden, was sie uns vermitteln wollten und wir konnten die Handlung gut nachvollziehen. Letzteres gelang uns allerdings vor allem, weil wir vor der Vorstellung mit der Handlung vertraut waren. Zusammenfassend kann man sagen, dass es eine schöne Reise in eine andere Zeit war und wir freuen uns auf die nächste Oper, die wir mit dem MuZ-Kurs besuchen werden.

Winterreise

Am 24.4. war der einzigartige MuZ-Kurs des WTG abermals zu Gast an der Oper Bonn. Dort wurde vom Jugendchor und dem Tenor Christian Georg mit Begleitung von mehreren Instrumentalisten die Winterreise von Franz Schubert sehr modern dargestellt.

Die Winterreise handelt von einem jungen Mann, der von seiner Freundin verlassen wird und einsam, der Liebe nachtrauernd, durch den Winter wandert. Die musikalische Darstellung war unserer Meinung nach hervorragend, wobei der Chor und der Tenor von Flügel, Harfe, Saxophon und Cello sehr überzeugend begleitet wurden. Die Inszenierung hingegen war für uns an vielen Stellen unverständlich, ebenso wie die Videoeinspielungen und Impulse, und an vielen Stellen zu überspitzt dargestellt.

Opernführung und Salome

Zuletzt besuchten wir am 6.5. eine Opernführung und die Oper Salome von Strauß an der Oper Bonn. Besonders hat uns die Opernführung gefallen, bei der man gesehen hat, wie umfangreich die Produktion einer Oper ist.

Die folgende Vorstellung von Salome war im Allgemeinen ansprechend, denn das Orchester war musikalisch sehr gut, doch im Vergleich zu den Sängern für unsere Begriffe zu laut. Die Hauptdarstellerin Salome konnte unseres Erachtens nur mit ihrer Stimme überzeugen, jedoch nicht mit ihrem Schauspiel. Die Inszenierung war für uns teilweise unverständlich – Requisiten waren beispielsweise Fische, brennende Personen oder Kinderpuppen – und am Ende blieben einige Fragen offen.

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