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Exkursionen

Delegation des WTG Live bei Landung auf dem Komet Tschuri dabei

Großer Jubel im DLR-Zentrum in Köln-Porz

 

Delegation des WTGs durfte den historischen Moment der Raumfahrtgeschichte live miterleben.

Zehn Schulen, die mit dem DLR-SchoolLAB kooperieren, waren am Mittwochnachmittag in Köln-Porz eingeladen, um per Live-Stream bei der Landung der Philae-Sonde  auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko (oder kurz 67P) dabei zu sein. Unter den geladenen Gästen auch eine Schülergruppe des Wiedtal-Gymnasiums  in Begleitung von Herrn F. Schneider, dem Leiter der Astronomie-AG, Frau Edelmann-Schneider und Herrn Latz.

Mit der Landung endete die 10-jährige Reise des kühlschrankgroßen Minilabors Philae, das am frühen Morgen plangemäß von der Raumsonde Rosetta abkoppelte und  mit der Geschwindigkeit eines zu Boden fallenden Blatt Papieres aufsetzen sollte.

Die Wartezeit wurde den Gästen mit selbstgebackenen Kometen-Muffins versüßt. Daneben erfuhr man durch die  Präsentation von Dr. Bräucker (DLR) und ein Experiment zur Kometensimulation viel über die Welt der Kometen.

Kurz nach 17:00 Uhr – ein klein wenig verspätet – erreichte das Signal von Philae die Steuerzentralen der DLR in Darmstadt und Köln. Der Jubel über die gelungene Europäische Weltraummission war überwältigend : Das Aufsetzen des Labors wird von Experten mit der Mondlandung 1969 verglichen.

„Die Rosetta Mission ermöglicht uns einen Blick in die tiefste Vergangenheit des Universums“, so ein Sprecher der ESA. Das Ziel der Mission ist es, die Erde besser zu verstehen und Antworten auf den Ursprung des Lebens auf der Erde zu erhalten.

Dr.Bräucker dankte per Email nochmal allen Gästen fürs Mitfiebern…….

und wir sagen „Danke, dass wir bei diesem historischen Moment dabei sein durften !“

Annette Edelmann-Schneider (StD‘

 

Komet-5

www.sueddeutsche.de

Komet Tschuri

Komet Tschuri – 500Mrd Kilometer entfernt

spannende Beobachtungen

Spannende Beobachtungen

Erleichterung nach der Landung

Erleichterung nach der Landung

Die Delegation des WTG

Die Delegation des WTG

 

 Physikunterricht und Betriebsbesichtigung bei der Firma Wirtgen

Die  Firma Wirtgen öffnet die Türen für Schüler/innen des Wiedtal-Gymnasiums.

Am Dienstag, den 14.10.2014, absolvierte unser Physik-Leistungskurs der Jahrgangsstufe 12 des Wiedtal-Gymnasiums Neustadt/Wied ein Kurzpraktikum bei der Firma Wirtgen in Windhagen.

Nach dem Empfang durch die Ausbilder Herrn Ludwig und Herrn Becker wurden wir in die Räume zur Ausbildung auf dem Gebiet „Elektronik“ geführt. Auf dem Weg dorthin erhielt unser Kurs einen Einblick in die Räumlichkeiten des Betriebs Wirtgen.  Zunächst erfolgte eine  Wiederholung der Theorie der Gesetzmäßigkeiten verschie-dener Schaltkreise (Reihen-, Parallel- und gemischte Schaltung). Anschließend konnten in Gruppenarbeit  verschiedene Schaltkreise aufgebaut und an diesen Spannungs-, Stromstärke- und Widerstandsmessungen durchgeführt werden. Hierdurch wurde ersichtlich, wie Theorie und Praxis miteinander verknüpft sind.

Die  zur Durchführung der Experimente benötigten Materialien  wurden unserem Kurs von der Firma Wirtgen zur Verfügung gestellt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es sehr viel Spaß gemacht hat und der Lerninhalt mit viel Begeisterung entgegengenommen wurde.

MSS 12 PH1

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Exkursion des GK 13ph1/HW zum Institut für Kernphysik an der Universität Mainz

Am Montag, den 03.02.2014, hatten die SchülerInnen des Grundkurses 13 Physik 1 die Gelegenheit, die Theorie der Kern- und Teilchenphysik  des Unterrichts in ihrer praktischen Umsetzung am Institut für Kernphysik der Universität Mainz kennenzulernen. Prof. Jürgen Ahrens nahm  sich den ganzen Tag Zeit, in diese fremde Welt zu einzuführen.

Am  Vormittag drehte sich alles um die Funktionsweise von MAMI, dem Mainzer Mikrotron. MAMI ist ein Teilchenbeschleuniger für Elektronenstrahlen, der für Experimente der Kern- und Hochenergiephysik von vier Arbeitsgruppen mit Kooperationspartnern aus mehr als 10 Ländern genutzt wird. Prof. Ahrens erklärte zunächst sehr anschaulich, wie ein solches Rennbahnmikrotron mit normalleitenden Linearbeschleunigern für Energien bis zu 1,5 GeV funktioniert. Dann konnten die SchülerInnen MAMI in der Realität bestaunen. Die erste Aufregung stellte sich schon bei der Betrachtung der „Türen“ ein: Die einzelnen Abschnitte der unterirdischen Anlage werden von meterdicken Metallblöcken verschlossen, die ein so hohes Gewicht haben, dass sie auf Schienen aus den Wandöffnungen heraus- oder hineingefahren werden.  Die Anlage ist riesig, die verbauten Spulen und erst recht die riesigen Magnete von einer Masse bis 450 t pro Stück sind äußerst beeindruckend.

Einer der großen Umlenkmagnete.

Steuer- und Kontrollzentrum von MAMI

Einer der Versuchsaufbauten für Experimente.

Der Nachmittag war den Versuchen gewidmet. Wie Prof. Ahrens erklärte, konzentriert man sich am Institut auf die Untersuchung von subatomaren Gebilden, die aus vielen Teilchen mit starker Wechselwirkung zusammengesetzt sind, mit den im MAMI erzeugten reellen und virtuellen Photonen. Auch bei den Versuchsaufbauten übertrafen die rein räumlichen Dimensionen jede Vorstellung bei weitem. Die komplexen theoretischen und  technischen Voraussetzungen zur Durchführung von Versuchen im subatomaren Bereich können nur wirklich eingeschätzt werden, wenn man ihre Umsetzung mit eigenen Augen sieht. Wer mehr über das Mainzer Mikrotron wissen möchte, kann unter dem Link zum Institut für Kernphysik viele weitere Informationen abrufen (http://www.kph.uni-mainz.de/index.php).

An dieser Stelle möchten wir Herrn Prof. Ahrens nochmals sehr für den äußerst  interessanten und beeindruckenden Tag am Institut für Kernphysik danken! Den Schülerinnen und Schülern hat der Tag in Mainz sehr gefallen.

I. Hertwig