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Projekte

Schuljahr 2014/15

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Vorbereitung ist alles!!

Vorbereitung ist alles!!

Zuhören und Ausprobieren

Zuhören und Ausprobieren

...endlich mal Zündeln - aber unter fachkundiger Aufsicht...

…endlich mal Zündeln – aber unter fachkundiger Aufsicht…

Spannend!

Spannend!

...da muss doch gleich was passieren!!!

…da muss doch gleich was passieren!!!

Intensive Zusammenarbeit!

Intensive Zusammenarbeit!

Freude pur!!

Freude pur!!

...und noch einmal!

…und noch einmal!

Die Beggeisterung im Bild festgehalten. Es hat Freude gemacht - den Großen - wie den Kleinen!!

Die Begeisterung im Bild festgehalten.
Es hat Freude gemacht – den Großen – wie den Kleinen!!

Schuljahr 2012/13

Im Schuljahr 2012/13 bereiteten 30 Schülerinnen und Schüler vier Nachmittagsbesuche von Kindergartenkindern der umliegenden Tagesstätten (Buchholz, Nassen, Asbach) vor. Die Kinder sollten spielerisch mit naturwissenschaftlichen Phänomenen zum Staunen und Mitmachen in Kontakt kommen. Der erste Besuch von 27 Vorschulkindern zur „Zauberschule am WTG“ fand am 26.9.12 statt. (Versuchsbilder weiter unten.)

Plakat “Zauberschule am WTG” gestaltet von L.Koch

Begrüßung der Kindergartenkinder in CÜ2

Vorbereitung der “schwebenden Seifenblasen”

"Zauberhafte" Gestalten aus Eisenpulver

Ein graues Pulver bildet interessante Muster und Figuren, wenn man einen Magnet darunter hält. “Schau mal, ich lasse meinen Igel wandern.” Aus welchem Stoff könnte das Pulver bestehen?

Die Stromgurke

Kastanienzweig in Wasser im UV-Licht

Rotkohlsaft vermischt mit Stoffen aus dem Haushalt

In der Adventszeit bereiteten die Neuntklässler Versuche mit Wachs, Kerzen und Flammen vor. Die Anforderung an die Schülerinnen und Schüler besteht darin, selbst geeignete Versuche zu finden, diese zunächst auszuprobieren und die Phänomene zu verstehen und zu erklären. Im nächsten Schritt überlegen sie, was die Kindergartenkinder gefahrlos selbst tun können und welche Laborgeräte interessant und einfach zu handhaben sind. Das ausgewählte Versuchsmaterial muss dann entsprechend der angekündigten Zahl der kleinen Besucher vorbereitet werden, ein Plakat wird gestaltet und der Laufzettel wie auch die Beschriftung der Stationen werden mit aussagekräftigen Bildchen gestaltet – an das Klientel angepasst – lesen lernt man ja erst in der Schule!

Laufzettel zu Versuchen mit Wachs, Kerzen und Flammen für Kindergartenkinder

Wichtig ist uns – neben Anleitungen zum sicheren Umgang mit den Versuchsmaterialien, dass die Kinder zu eigenen Beobachtungen angeregt werden.

Die Schülerinnen und Schüler waren gut in der Lage, Kontakt mit den Kindern aufzunehmen und ihre Beobachtungen zu sammeln – manchmal auch die Aufmerksamkeit der Kinder zu lenken. Die Nawi-Wahlfachteilnehmer hatten sich kindgerechte, aber dennoch fachlich zutreffende Erklärungen überlegt. So wurden die Phänomene für die Kleinen verständlich und die Verknüpfungen zu alltäglichen Beobachtungen konnten manche sogar selbst finden.

Verabschiedung mit Wachsverpuffung und "Leuchtschlange" im neuen Chemieraum

Verabschiedung mit Wachsverpuffung und “Leuchtschlange” im neuen Chemieraum

Nach einer bis eineinhalb Stunden hoher Aufmerksamkeit diesseits und jenseits der Schultische wurden die Kinder mit einem Demonstrationsversuch zum Staunen verabschiedet und durften eine Kleinigkeit mit nach Hause nehmen – für die „Großem“ hieß es dann noch eine Weile Aufräumen, Tische zurechtrücken und Spülen. Die Nachmittage waren für alle Beteiligten ein beeindruckendes Erlebnis. Die Kindergartenkinder dachten interessiert mit und waren kritische Gesprächspartner. Die kleinen Besucher haben uns genauso zum Staunen gebracht, wie unsere Versuche sie – das ist wohl am schönsten: ihnen beim Staunen zuschauen zu dürfen und beim begeisterten Entdecken von Neuland.

Die letzte Präsentation für dieses Schuljahr war der Beitrag der Nawi-Wahlfachgruppe zum kleinen Sommerabendfest Ende des letzten Schuljahres.

Plakat zum kleinen Sommerabendfest 2013 gestaltet von L. Koch

Da das WTG eine Bildungskiste der Kooperation Phytopharmaka bekam (http://www.koop-phyto.org/bildungskiste.php), können die Schülerinnen und Schüler ätherische Öle aus duftenden Pflanzen per Wasserdampfdestillation extrahieren.

Aufbauten zum Anschauen: Wasserdampfdestillation (li) und Destilation von Wein (re)

Hydrolate: Erschnuppern Sie den passenden Extrakt?

Für den Schulmaßstab erhält man so eine recht gute Ausbeute sogenannter Hydrolate (mit ätherischem Öl angereichertes Wasser) – die Öle selbst lassen sich immerhin im Tropfen-Maßstab gewinnen. Die Schülerinnen und Schüler stellten das Funktionsprinzip der Wasserdampfdestillation vor. Es ist immer wieder interessant, den Duft des Hydrolates mit dem des Original-Pflanzenstoffes zu vergleichen. Die Besucher konnten sich durch ein Geruchsmemory schnuppern: eine Hydrolat-Probe war beschriftet und die passende zweite musste gefunden werden.

Curry-Extrakte wirken antioxidativ und können als Säure-Lauge-Indikator verwendet werden

Eine andere Gruppe zeigte an Currypulver, wie durch das Benutzen verschiedener Lösemittel (Alkohol-Wasser-Gemische unterschiedlicher Zusammensetzung) unterschiedlich gefärbte Auszüge entstehen. Das Gelb löst sich in Öl am besten! Mit diesem öligen Curryextrakt war es möglich, Bananen und Äpfel vor dem Bräunen an der Luft zu schützen, da er antioxidativ wirkt.

Geruchsmemory Gewürze: Deine Augen müssen verbunden werden!

Als weiteres Geruchsmemory gab es zerschnittene frische Gewürzkräuter, jeweils in durchsichtigen und blickdichten Behältern, die man zuordnen konnte. Sogar die Bilder, die die kleinen Schulfestbesucher malen konnten, dufteten: die Farben wurden mit Pflanzenextrakten – teils aus Gewürzen – Mehl und Ei nach eigens modifizierten Rezepten hergestellt.

Pflanzenfarben-Bilder wirken in drei Dimensionen: man kann sie sehen, riechen und abtasten (nach den Zutaten zu urteilen könnte man sie sogar essen!).

Im Bereich Kosmetik konnten die Besucher Gesichtswasser, Rosencreme und Lippenbalsam ausprobieren – und Rezepte dafür mitnehmen. Für das leibliche Wohl gab es Melissentee aus frischen Kräutern und Kräuter- und Beeren-Eis, das vor Ort mit flüssigem Stickstoff cremig-kalt gerührt wurde.

Duftende Pflanzenkosmetik selbst gemacht