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Mathemathisches Modellieren

Mathematisches Modellieren an der Wied: 

4. – 6. April 2011
Wiedtal – Gymnasium Neustadt ( Wied)

Mathematik-Modellieren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Montag war es so weit: 16 Schülerinnen und Schüler trafen sich mit zwei
wissenschaftlichen Mitarbeitern der Universität Kaiserslautern, Herrn Bock und Herrn
Rau, um drei Tage lang – mehr oder weniger unter Ausschluss vom Rest der Welt – ja, was eigentlich? Aufgabenpäckchen zu lösen? Mathebücher zu lesen? Nein, es ging vielmehr um „echte“ Probleme, wie sie in der Realität ständig vorkommen und deren Lösungsansätze richtig Geld einbringen können! Eine der vier Gruppen überlegte sich, wie man Rasensprenger verteilen sollte, um einen Garten optimal zu bewässern. Was heißt eigentlich „optimal“? Möglichst preiswert? Möglichst sparsam mit Wasser? Eine andere Gruppe versuchte, eine Strategie und dazu einen Algorithmus zum Lösen eines Puzzle-Problems („Ubongo“) zu entwerfen, den man auch programmieren kann. Was ist eigentlich ein „Effet“ beim Fußball? Kann man mathematisch beschreiben, was da passiert? Diese Gruppe hat tatsächlich ein Programm geschrieben! Schließlich haben einige SchülerInnen sich mit der Frage beschäftigt, an welcher Schlange an der Supermarktkasse es günstiger ist, sich anzustellen: an der kurzen Schlange, wo sich die Waren in den einzelnen Wagen türmen, oder an der langen Schlange mit lauter Kunden, die wenige Artikel in ihrem Wagen liegen haben. Wovon diese Entscheidung abhängen kann, führt quasi in unendliche Weiten… . Fest steht, alle Beteiligten haben rasch Feuer gefangen und außerordentlich konzentriert in der kurzen Zeit gearbeitet. Krönung des Projektes waren die Vorträge, in denen die Gruppenergebnisse den Klassenkameraden vorgestellt wurden. Was aber bleibt, ist der Einblick und die Freude in mathematisches Tun. Ich hoffe, ihr bleibt auf diesem Weg!