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Unterrichtsinhalte

Das Grundfach Informatik in der MSS

Ein Verständnis der computerisierten Arbeitswelt, ein sachgerechter Umgang mit Daten und Informationen ist ohne prinzipielle Kenntnisse über den Aufbau und die Funktionsweise eines Computers kaum mehr möglich.

Grundkenntnisse in Informatik werden heute fast in allen Berufen erwartet bzw. begrüßt. Denn selbstständiges Urteilen und eigenverantwortliches Handeln sind in einer Zeit, in der die Grundlagen von Entscheidungen immer mehr von Computern geliefert werden, nur dann möglich, wenn die Möglichkeiten und Grenzen von Computern verstanden werden.

Informatik ist in vielen Fächerkombinationen der MSS als verpflichtendes Grundfach wählbar.

Die Wahl als freiwilliges Grundfach zusätzlich zur Pflichtkurswahl ist möglich.

Was ist Informatikunterricht?

Im Grundfach Informatik sollen die Schülerinnen und Schüler die Kompetenzen erwerben, die sie zur Nutzung, Erklärung, Entwicklung und Beurteilung von Informatiksystemen benötigen.

Die Auseinandersetzung mit Informatiksystemen spielt bei der unterrichtlichen Umsetzung aller Inhaltsbereiche eine wichtige Rolle.

Was wird im Grundkurs Informatik gemacht?

Im Informatikunterricht werden:

  • verschiedene Formen der Informationsdarstellung und ihre Probleme untersucht. (z.B. HTML, CSS) und genutzt. (Information und ihre Darstellung)

  • Problemlösungsmethoden mit Hilfe verschiedener Beschreibungsformen u.a. in einer objektorientierten Programmiersprache (z.B. Java, Python, Objekt Pascal) entwickelt und nachvollzogen. (Algorithmisches Problemlösen, Software-Entwicklung)

  • wesentliche Merkmale eines Computers und seiner prinzipiellen Grenzen erkundet. (Aufbau und Funktionsweise eines Rechners)

  • spezielle Problemlösungen modelliert und nachvollzogen. (Informatische Modellierung)

  • der Aufbau von Computernetzen analysiert und die Kommunikation in diesen Netzen geklärt. (Kommunikation in Rechnernetzen)

  • Anwendungsbereiche von Computern betrachtet und die Auswirkungen von deren Einsatz problematisiert (Wechselwirkungen zwischen Informatiksystemen, Individuum und Gesell-schaft)

Bei der Erarbeitung und Vertiefung der inhaltlichen Zusammenhänge kommt eine Vielzahl von Software-Werkzeugen zum Einsatz, zum Beispiel: Editoren, Simulationsprogramme, vorgegebenen und selbst entwickelte Programme in modernen Programmiersprachen.

Was ist Informatikunterricht nicht?

  • Eine Einführung in Computerspiele und Anwendungsprogramme(Textverarbeitung, Tabellenkalkulation etc.)

  • Ein ausschließlicher Programmierkurs

  • Reiner praktischer Unterricht am Computer

Für wen ist Informatik geeignet?

  • Man sollte Spaß daran haben, Probleme zu lösen und dazu auch die nötige Geduld und das logische Denken aufbringen können.

  • Solide Leistungen in den Fächern Mathematik und Physik stellen eine gute aber nicht unabdingbare Grundlage für die Wahl des Informatikkurses dar.

  • Man sollte bereit sein, z.B. für das das Erlernen einer Programmiersprache, Zeit zu investieren und Freude an einer kreativer Tätigkeit haben.

  • Man muss keine Vorkenntnisse im Fach Informatik haben, man fängt in Informatik von null an, d.h. aber auch von Anfang an konsequent dabei sein und mitmachen.