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Projekte

Tag der Artenvielfalt 2016

Der Tag der Artenvielfalt des Wiedtal-Gymnasiums fand am 07.07.2016 in der Berschau statt. Zwei Biologie-Leistungskurse der Stufe 12 hatten für diesen Tag 11 Stationen zur Artenvielfalt der heimischen Flora und Fauna erarbeitet. So konnten drei siebte Klassen einen Einblick in die Vielfalt der heimischen Tier- und Pflanzenwelt erhalten. Hier geht es zur Dokumentation des Tags der Artenvielfalt.

Aus Berichten und Fotos wurde eine Broschüre gestaltet, die als Einzelseiten, oder als gesamte Datei heruntergeladen werden können: http://snu.rlp.de/index.php?id=88

Verantwortliche Lehrkraft: Frau Kleinwächter

Tag der Artenvielfalt 2016-Einstieg

Anti-Sucht-Projekt Schuljahr 2013/2014

Biologie Klasse 8e / HW

Die SchülerInnen der Klasse 8e beschäftigen sich gemäß dem Biologie-Lehrplan mit den physischen und psychischen Auswirkungen von Drogen bzw. Sucht auf den menschlichen Organismus. Dabei kam ihnen die Idee, eine Anti-Sucht-Kampagne zu starten.  Sie griffen in Gruppen unterschiedliche Aspekte des Themas auf und setzten sie sehr kreativ in kurzen Filmen um.  Die Ergebnisse der Projektarbeit können  über die unten stehenden  Links heruntergeladen werden.

Dr. I. Hertwig

1. Ohne Worte… Ein Film gegen Alkohol

Dieser Film zeigt die Gewöhnung an den Alkoholkonsum, die Auswirkungen auf das soziale Umfeld und, wie wichtig es ist, dass Freunde nicht die Augen vor dem Problem verschließen.

Hier kann man sich den Film ansehen.

2. Alkoholkonsum – Die Doku

Auch in diesem Film setzten sich SchülerInnen mit dem Problem Alkohol auseinander.

Hier kann man sich den Film ansehen.

3. Meine Geschichte – Ein Film über verschiedene Drogen

In diesem Film werden verschiedene Geschichten über  Alkoholsucht, Essstörungen und Auswirkungen von  Zigarettenkonsum erzählt.

Hier kann man sich den Film ansehen.

4. Wir sind gegen Drogen!!!

Dieser Film beschäftigt sich in kurzen Spots mit den physischen Auswirkungen verschiedener Drogen.

Hier kann man sich den Film ansehen.

 

Tag der Artenvielfalt 2013 des Wiedtal-Gymnasiums Neustadt

„Artenvielfalt hautnah“

Am 11.06.2013 nahmen die drei MSS-Leistungskurse Biologie der Stufe 11 des Staatlichen Wiedtal-Gymnasiums Neustadt/Wied unter der Leitung von Frau Klein, Frau Edelmann-Schneider und Frau Hertwig am Tag der Artenvielfalt teil, großzügig mit Material unterstützt von der Stiftung Natur und Umwelt RLP. Das Wetter spielte mit: Es war sonnig, mit ca. 200 Celsius angenehm warm und durch den Regen am Vortag noch sehr feucht.

Das Untersuchungsgebiet, die Berschau, liegt nur wenige Gehminuten von der Schule entfernt und umfasst neben einem Naherholungsgebiet auch einen unter Naturschutz stehenden Bereich. In diesem Jahr widmeten sich die 48 SchülerInnen dem öffentlichen Teil der Berschau, um zu schauen, ob sich dort trotz der Nutzung durch den Menschen zahlreiche Tier- und Pflanzenarten entdecken lassen.

Die jungen Erwachsenen wurden nicht enttäuscht: Mit Lupen, Keschern und Bestimmungsbüchern „bewaffnet“  erlebten sie einen interessanten und lehrreichen Vormittag, an dem sie zahlreichen Lebewesen begegneten, die sie zuvor einfach übersehen hätten. Eine von den SchülerInnen erstellte Liste mit Beschreibung der von ihnen untersuchten Biotope ist unten angefügt.

Stolz präsentieren die SchülerInnen ihre T-Shirts „Tag der Artenvielfalt“, die die Stiftung Natur und Umwelt RLP gespendet hatte.

Ob auf der Wiese,…

…am Wegrand,…

…oder am Wald:

 

Überall gab es viel für die SchülerInnen zu entdecken!!!

 

Höhepunkte waren das Suchen in der Wied…

 

…und hautnahe Erfahrungen mit unseren Mitgeschöpfen.

 

Biotope und Artenliste

Trockenmauer

Beschreibung:

Sonneneinstrahlung von einer Seite hoch, andere Seite durch Erdreich feuchter und schattig, tagsüber hohe Temperaturen möglich, Steine können Wärme speichern und nachts abgeben, auf der Sonnenseite schnelle Verdunstung nach Niederschlag, daher Trockenzeiten, Mineralreichtum durch Steine.

Arten:

-          unterhalb der Trockenmauer: verschiedenste Gräser, u.a.

gewöhnliches Ruchgras (Anthoxanthum puellii)

Wiesen-Fuchsschwanz (Alopecurus pratensis)

-          Wiesen-Salbei (Salvia pratensis)

-          Hainsternmiere (Stellaria nemorum)

-          Brennnessel (Urtica dioica)

-          Besenrauke (Descurainia sophia)

-          Hahnenfuß (Ranunculus acris)

-          Echter Beinwell (Symphytum officinale)

-          Grüne Borstenhirse (Setaria viridis)

-          Erlenblattkäfer (Agelastica alni)

-          Pelzbiene(Anthophora latr.)

-          Dickkopffliege (Conops spec.)

Wegrand mit Findlingen

Beschreibung:

Teilweise durch Laubbäume beschattet, teils aber auch der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt, am Tag der Artenvielfalt relativ hohe Bodenfeuchtigkeit – u.a. auch durch die Bachnähe und das angrenzende Wiesengelände, das noch Morgentau aufwies, Unterschlüpfe und Rückzugsgebiete boten die Findlinge.

Arten:

-          Bergahorn (Acer pseudoplatanus)

-          Stieleiche (Quercus robur)

-          Kastanie (Castanea sativa)

-          Blindschleiche (Anguis fragilis)

-          Versch. Spinnen u.a. Enoplagna ovata

-          Tausendfüßer (Cylondrois coerukocinctus)

-          Weinbergschnecke (Helix pomatia)

Feuchtgebiet Wiedufer

Beschreibung:

Kleiner Fluss mit an dieser Stelle relativ starker Strömung und vielen über die Wasseroberfläche ragenden Steinen. Das Ufer hauptsächlich stark beschattet mit beruhigten Zonen.

Arten:

-          Löwenzahn (Taraxacum officinale)

-          Sumpfveilchen (Viola palustris)

-          Wuchterblume (Leucathemum vulgare)

-          Blutweiderich (Lythrum salicaria)

-          Gewöhnlicher Giersch (Aegopodium podagraria)

-          Wiesenfuchsschwanz (Alopecurus prtensis)

-          Gebänderte Prachtlibelle (Calopteryx splendens)

-          Hufeisenazurjungfer (Coenagrion puella)

-          Eintagsfliege (Epfemeroptera)

-          Gartenlaufkäfer (Phyllopertha horticola)

-          Spitz-Schlammschnecke (Lymnaea stagnalis)

-          Zuckmückenlarve (Chironomus plumosus)

-          Flohkrebs (Amphipoda)

-          Kleine Flussmuscheln (Unio tumidus)

Wiese

Beschreibung:

Nahe des Wiedufers in sonniger Lage, ohne hohen Baumbestand, begrenzt durch einen befestigten Fußgängerweg. Feucht, lehmiger und nährstoffreicher Boden.

Arten:

-          Wiesenmargarite (Leucanthemum vulgare)

-          Rotklee (Trifolium pratense)

-          Wiesenglockenblume (Campanula pratula)

-          Lichtnelke (Silena alba)

-          Wiesenfuchsschwanz (Alopecurus prtensis)

-          Wiesenknäulgras (Dactylus glomerata)

-          Sauerampfer (Rumex obtusifolius)

-          Vielblütiger Weißwurz (Polygonatum multiflorum)

-          Wilde Möhre ( Daucus carota)

-          Scharfgarbe (Achillea millefolium)

-          Scharfer Hahnefuß (Ranunculus acris)

-          Garten-Schnirkelschnecke (Cepaea hortensis)

Waldrand

Beschreibung:

Ca. 2m breiter Streifen in halbschattiger Lage vor einem Mischwald, begrenzt von einer als Spiel- und Grillplatz begrenzten Grasfläche mit regelmäßiger Pflege.

Arten:

-          Waldveilchen (Viola reinbachiana)

-          Brennnessel (Utrica dioica)

-          Blutweiderich (Lythrum salicaria)

-          Gemeiner Beinwell (Symphyticum officinale)

-          Walderdbeere (Fragaria vesca)

-          Große Sternmiere (Stellaria holostea)

-          Vogelsternmiere (Stellaria media)

-          Ruprechts-Storchschnabel (Geranium robertianum)

-          Adlerfarn (Pteridium aqulinium)

-          Gundermann (Glechoma hederacea)

-          Löwenzahn (Taraxacum officinale)

-          Margerite (Leucanthemum vulgare)

-          Rote Lichtnelke (Silene dioica)

-          Schafgarbe (Achilleamillefolium)

-          Scharfer Hahnenfuß (Ranunculus acris)

-          Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)

-          Weiße Lichtnelke (Silene alba)

-          Wilde Möhre (Daucus carota)

-          Mistkäfer (Geotrupes latr,)

-          Amsel (Turdus merula)

-          Regenwurm (Lumbricus terrestris)

-          Eichhörnchen (Sciurus vulgaris)

-          Grasfrosch (Rana temporia)

-         Rote Waldameise (Formica rufa)

-          Rote Wegschnecke (Arion rufus)

-          Wiesenschaumzikade (Philaeus spumarius)

Wald

Beschreibung:

Mischwald mit älterem Baumbestand hinter der Berschaue Richtung Neustadt.

Arten:

-          Stieleiche (Quercus robur)

-          Rotbuche (Fagus silvatica)

-          Waldkiefer (Pinus sylvestris)

-          Bergahorn (Acer pseudoplatanus)

-          Esche (Fraxinus excelsior)

-          Liguster (Ligustrum vulgare)

-          Walderdbeere (Fragaria vesca)

-          Waldveilchen (Viola reichenbachiana)

-          Große Sternmiere (Stellaria holostea)

-          Erdkröte (Buffo buffo)

-          Rote Waldameise (Formica rufa)

-          Weinbergschnecke (Helix pomatia)

Hecke

Beschreibung:

An einem befestigten Spazierpfad gelegen, in halbschattiger und relativ trockener Lage, Lehmboden.

Arten:

-          Echte Brombeere (Rubus fruticosus)

-          Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)

-          Haselnuss (Corylus avellaria)

-          Hainbuche (Caprinus betulus)

-          Liguster (Liguster vulgare)

Weitere Informationen im Bericht der Stiftung Natur und Umwelt RP:

http://www.geo-artenvielfalt.de/aktionen/2013/_Artenvielfalt_hautnah_in_der_Berschau_an_der_Wied

Nähere Infos zum Tag der Artenvielfalt gibt es unter:http://www.geo.de/GEO/natur/oekologie/tag_der_artenvielfalt/

für alle, die im nächsten Jahr mitmachen wollen.

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Aktuelles Angebot:

Jetzt zum Green Day anmelden!
Welche interessierten MSS – Schüler/Innen möchten noch mit zum Green Day?
Beim Green Day am 12. 11. 2013 werden Berufe bzw. Studiengänge im Umweltbereich vorgestellt. In unserer Region bietet sich eine Exkursion zur Firma „Solarworld“ in Bonn an. Die Firma Solarworld ist ein führender Photovoltaik-Hersteller und bietet Vorträge, Führungen und Experimente rund um das Thema Photovoltaik an.
Wer mitfahren möchte, meldet sich bitte schnell bei S. Schreiber.

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Im Fach Biologie haben außerschulische Lernorte, die originale Begegnung mit der Natur sowie Einblick in wissenschaftliches Arbeiten einen besonderen Stellenwert. Zahlreiche Exkursionen und Projekte haben daher einen wichtigen Platz am WTG . Folgende Veranstaltungen wurden in den letzten Jahren angeboten:

  • Gewässerkundliche Untersuchungen zusammen mit dem ortsansässigen Naturschutzverein ANUAL /Gewässeruntersuchungen in Bettenfeld  (Jgst. 12 Ökologie)
  • Besuch des Schlaflabors der Kamillusklinik Asbach (Jgst. 12 Neurobiologie)
  • Exkursion in die Uniklinik Bonn , Abt. Epileptologie zum Thema „Gehirnforschung (ebs.)
  • Gentechnische Experimente im KölnPuB , einem Schülerlabor für Biotechnologie sowie auch in unserer Schule mit einem externen Fachwissenschaftler ( Jgst.13, Genetik)
  • Besuch des Senckenbergmuseums in Frankfurt ( Jgst. 13 Evolution)
  • Paläontologie- Workshop im Neandertalmuseum , Düsseldorf  (ebs.)

Die Fachgruppe möchte  in Zukunft die Zusammenarbeit von Schule und Hochschule  intensivieren.

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Phytopharmaka-Projekt

Dies ist bereits der Fall bei unserem Phytopharmaka-Projekt , das wir – und insbesondere die Jugend forscht AG – in Zusammenarbeit mit der Uni Münster und der Kooperation Phytopharmaka, Bonn ins Leben gerufen haben. Unter dem Thema „ Von der Pflanze zum Arzneimittel“ erforschen unsere SchülerInnen  die Wirksamkeit von Pflanzeninhaltsstoffen und leisten einen Beitrag für die sog. „Bildungskiste“ der Kooperation Phytopharmaka , mit der man Schulen in Deutschland flächendeckend ausrüsten will , um Pflanzen für die SchülerInnen – verpackt in einen interessanten Kontext- wieder attraktiv zu machen. Einige Arbeiten wurden schon bei Jugend forscht prämiert und dürfen von unseren SchülerInnen bei einem Symposium im November der Fachwelt vorgestellt werden.

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Gentechnik-Projekt

Ein weiteres interessantes Projekt, das die Fachgruppe Biologie an unsere Schule holen möchte, ist ein Gentechnik-Projekt in Kooperation mit der Uni Frankfurt und dem Pädagogischen Landesinstitut. Sollte unsere Schule im Rahmen des sog. WitSch – Projektes ausgewählt werden, würde unsere Schule mit teuren Spezialgeräten ausgerüstet und damit in die Lage versetzt, gentechnische Versuche vor Ort durchzuführen . Wir dürfen gespannt sein!

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Springkrautentfernung: Praktischer Naturschutz vor der Haustür

Zahlreiche Schüler/innen haben durch ihren Einsatz am Wiedufer große Bestände an Indischem Springkraut entfernt und lange Uferabschnitte im Bereich der Wiedparkhalle wieder freigelegt. Dieses Naturschutzprojekt, in Zusammenarbeit mit der Ortsgemeinde Neustadt und unter Leitung von Frau Becker durchgeführt, diente der Entfernung dieser Neophyten. Neophyten sind aus anderen Erdteilen eingeführte Arten, die oftmals die heimische Flora und Fauna schädigen. In diesem Fall sollte das o. g. Indische Springkraut, welches im 19. Jh als Zierpflanze nach Europa eingeführt wurde, entfernt werden. Die Pflanze hat sich, wie viele Neophyten, inzwischen als so konkurrenzstark erwiesen, dass sie ganze Flussuferabschnitte im Wiedtal besiedelt und einheimische Arten verdrängt.

Da diese Zusammenhänge auch in den naturwissenschaftlichen Fächern thematisiert werden, war diese eine gute Gelegenheit, das Unterrichtswissen mit einem Beitrag zum praktischen Naturschutz „vor der Haustüre“ zu verbinden. Nach einem einführenden Vortrag durch eine Referentin vom Arbeitskreis für Natur- und Umweltschutz Asbacher Land (ANUAL) ging es an die praktische Arbeit am Wiedufer.

Springkraut entfernen

Am Wiedufer

Springkraut

Springkraut mit Wurzel

Abfüllen der "Ernte"

Abfüllen der “Ernte”

Abtransport

Abtransport

Springkraut entfernen Die Pflanze muss mit samt der Wurzel aus dem Boden gerissen werden, da sie sonst wieder neu austreibt.Rheinzeitung-28.06.2012

Das geerntete Kraut wird in Säcke gefüllt

…und dann abtransportiert.