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Medienkompetenz am WTG

Leitziel des Wiedtal-Gymnasiums

Das Leitziel des Wiedtal-Gymnasiums lautet (nach Qualitätsprogramm):

„Die Lehr- und Lernbedingungen sollen so gestaltet werden, dass der Erwerb fachlicher, methodischer, kreativer und sozialer Kompetenzen hier im ländlichen Raum für alle Schülerinnen und Schüler optimal möglich ist.“

Unter diesem Leitziel nimmt die Medienpädagogik durch die gesellschaftliche Entwicklung bedingt – und nicht nur durch die Teilnahme an dem Landesprojekt RLP: “Medienkompetenz macht Schule” – einen immer größer werdenden Stellenwert ein.

Deshalb und  aus unserer Schulentwicklung heraus ist es uns für die Zukunft wichtig, möglichst allen unseren 1100 Schülerinnen und Schülern eine solide Basis in der Nutzung neuer Medien zu geben, sowohl in der Rezeption als auch in der Produktion, möglichst alle Fächer übergreifend.

Dabei  kann es nicht um die Ausnutzung des technisch Möglichen gehen, sondern im Vordergrund steht die Absicht, mit fachwissenschaftlich  begründeten, fachdidaktisch sinnvollen und pädagogisch verantwortungsvollen Maßnahmen bei den jungen Menschen fundiertes Wissen, verantwortungsbereite Anwendung und sensibilisierten Umgang mit den neuen Medien zu schaffen.

Daher wollen wir uns nicht nur auf herausragende Einzelprojekte mit bestimmten SchülerInnen und bestimmten Fächern konzentrieren, sondern unsere Maßnahmen möglichst breit in unser Konzept zur Förderung der Methodenkompetenz integrieren.

In dieser Zielsetzung und bedingt durch die räumlichen Gegebenheiten (ungünstige räumliche Bedingungen, nur wenige Klassen auf einer Ebene, höchste Raumnot)  wird die im Rahmen des Projektes zur Verfügung gestellte Hardware in Absprache mit dem LMZ wie folgt verwendet:

Die Laptops werden zu fachspezifischen Laptops der einzelnen Fachschaften aufgerüstet. Mit den Restmitteln des Projektes und mit Mitteln aus  Förderverein und ortsansässiger Wirtschaft wird jeder Klassen- / Kursraum mit einer Beameranlage, Breitbandanschluss, Kamera- und Projektionsmöglichkeit versehen. Die notwenigen bauseitigen Veränderungen (Verkabelung, Wanddurchbrüche) erfolgen durch den Schulträger. Durch diese Maßnahmen werden Raumzeit-Kapazitäten für alle Klassen in den Computerräumen frei.

Darüber hinaus wird das medial nutzbare Angebot ergänzt durch den Epson Visualizer,(einer Kamera, passend zu unseren Beamern), die Overhead, Episkop und andere konventionelle Präsentationsmedien überflüssig machen.

Grundsätzlich gilt es, eine  sinnvolle, unterrichtliche Anwendung der neuen Kommunikationsmedien  zu definieren:

Die Anwendung  neuer Medien und veränderter Arbeitstechniken soll hierbei nicht nur zu einer Bereicherung des Unterrichts beitragen und dabei nicht in Konkurrenz zu bewährten Methoden und Medien treten; darüber hinaus soll vor allem auch die Medienkompetenz der SchülerInnen gestärkt werden.

Medienkompetenz als Teil des Qualitätsprogramms

Mit der Teilnahme am Projekt: „Medienkompetenz macht Schule“  (MmS) sind wir nun auch in der Lage, aufgrund der veränderten Ausstattung eine eigene Zielsetzung Medienkompetenz in unser Qualitätsprogramm mit aufzunehmen.

Trotz zweier Computerräume bis einschließlich 1 Halbjahr des Schuljahres 2009/2010 (insgesamt 30 Rechner), der Teilnahme von bis zu 80 % des Kollegiums an der Intelschulung und darüber hinaus der Bereitschaft von Kolleginnen und Kollegen, sich der Herausforderungen der digitalen Kommunikationsmedien zu stellen, blieb das Bestreben, Medienkompetenz zu vermitteln eher ein reduziertes Ansinnen.

Hier waren es vor allem die begrenzten Nutzungsmöglichkeiten (Besetzung der Computerräume durch entsprechenden Fachunterricht), die dann auch  die geringe Resonanz im Kollegium erklärbar machen.

(Reduzierte Nutzungsmöglichkeiten verringern die Akzeptanz)

Mit der nun möglichen technischen Ausgestaltung

  • Ausgestaltung eines schuleigenen Netzwerkes – Einwahlmöglichkeiten aus allen Klassen- und Fachräumen, der Bibliothek  und dem Lehrerzimmer. (VGA-, USB- und Audio-Kabel)
  •  Vereinheitlichung der Nutzung durch Umstieg auf MNS
  • Ausstattung aller Klassen- und Fachräume, Bibliothek und Lehrerzimmer mit einem Beamer neueste Generation (integrierter Lautsprecher)
  • Regelmäßige Verfügbarkeit von 20 Laptops zum Einsatz in allen Räumen
  • zahlreiche  Epson Visualizer
  • drei mobile interaktive Whiteboards
  • zwei Computerräume (mit je 15 Rechnern)
  • ein Computer – Schülerübungsraum  (8 Rechner)

ist nun ein kontinuierlicher, integrativer Einsatz modernster Kommunikationsmittel möglich.