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Verkehrssicherheit am WTG

Verkehrssicherheitsaktion am 12.06.2015
Der Verkehrssicherheitstag am Wiedtal-Gymnasium bot auch dieses Jahr wieder ein vielfältiges Programm für die Jahrgangsstufe 11.
Verantwortlich für die gute Zusammenstellung aus Theorie und Praxis waren Frau Weßler (Polizeiinspektion Straßenhaus) und Herr Rüth (Polizeipräsidium Koblenz).
Premiere hatte die Aktion “SCHATTEN – Ich wollte doch leben!” die vom ADAC ausgeliehen werden konnte. Das Motto für diese Aktion: “Vernunft durch Betroffenheit”. Sechs Schatten stehen für die Profile von sechs Personen die bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt sind. Die Schatten sind nicht anonym, sondern durch eine kurze Darstellung der Person und des Unfallhergangs persönlich. Sechs Schicksale die betroffen machen, das war den Schülern deutlich anzumerken. Ein weiteres Highlight war der Überschlagssimulator. Hier wurden die Schüler mit einem Auto auf den Kopf gedreht und mussten sich abschnallen. Praktische Hilfe und Verhaltenstipps in solch brenzligen Unfallsituationen gaben Frau Heinzberger (PI Straßenhaus) und Herr Thomas (PP Koblenz).
Herr Dr. Saal StA aus Koblenz gab einen Einblick in die rechtliche Situation bei Unfällen unter Drogeneinfluss. Anhand von Fallbeispielen wurde den Schülern die Konsequenzen aufgezeigt.
Herr Dr. Pietsch, ltd. Notarzt aus dem Landkreis Altenkirchen zeigte u.a. mit welchen einfachen Mitteln man Verletzte sicher aus einem verunglückten Fahrzeug retten kann. Die Jugendpflege der VG Asbach durch Herrn Viell und Herr Kühn vertreten, beleuchteten in Rollenspielen psychologische Aspekte, die das Fahrverhalten betreffen.
Herr Faust vom ADAC Mittelrhein informierte die Schüler mit einem interessanten Vortrag zum Thema: Einstieg in die motorisierte Motorwelt. Interessant war für viele Schüler auch: Nach welchen Kriterien wähle ich meine Fahrschule aus?
Mit der Simulation eines Rauschzustands durch Rauschbrillen wurde das Programm abgerundet. Mit praktischen Übungen zeigte hier Frau Weßler den Schülern wie ein eingeschränktes Gesichtsfeld die Koordinationsfähigkeit einschränkt.
Die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler am Ende der Veranstaltung bestätigte den Organisatoren, dass konzeptionelle Arbeit Betroffenheit wecken kann, wo im Alltag die Gefahren des Straßenverkehrs allzu oft verdrängt werden.

Ralf Rubröder, verantwortlich für die Organisation

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