Sie befinden sich hier » Außerunterrichtliches » AGs » Sani-AG / Schulsanitätsdienst » Aktuelles 2016

Aktuelles 2016

2. Platz für den Schulsanitätsdienst des WTG bei den JRK-Landeswettbewerben (11.09.2016)

jrk-landeswettbwerb_11-09-16

Landesbezirkswettbewerb der Sanitäter / 19.06.2016 Koblenz

Erneute eine tolle Leistung und ein erster Platz beim Wettbewerb auf Bezirksebene

TeilnehmerInnen:

Adrian Zaun, Vivien Herrig, Maryam Salehi, Luca Fuhr, Sissy Hermans,

Gianna Viccari, Julia Babadshanow, Paula Bentz, Jule Bonitz

Sabrina Thiel und Noah Timmermann als SchiedsrichterIn

Fatime Maloku Betreuerin und Vorbereitung der Gruppe (mit N. Timmermann)

                     Bezirksentscheid-1                    Bezirksentscheid-2     DSCN0455   Kreiswettbewerb           Übersicht-Gesamtergebnis

 

Landeskreiswettbewerb der Sanitäter

Hervorragender 1. Platz der SanitäterInnen

Müde – Aber hochmotiviert!

… so fühlen wir, also das Sani-Wettbewerbsteam unserer Schule, uns, als wir uns pünktlich im Dunkeln in Asbach treffen, um gemeinsam mit dem JRK, das uns freundlicherweise mitgenommen hat, aus Asbach loszufahren. Es ist viertel vor sechs an einem Samstagmorgen und “die Wiedtalen” (das ist unser Gruppenname) sind nach einer kurzen Lagebesprechung auf dem Weg zum Kreisentscheid des Jugendrotkreuzes in Westerburg.

Im Kleinbus wird gerade über Drogen geredet “Wer von euch kennt sich nochmal mit Chrystal Meth aus?” Dabei handelt es sich aber tatsächlich Wettbewerbsvorbereitung: in einer der sechs Kategorien (Soziales) ist das Thema dieses Jahr illegale Drogen, weswegen sich jeder von uns mit einer Droge beschäftigt hat (d.h ihrer Herstellung, Geschichte, Wirkung, Gefahren etc).

Beim Wettbewerb geht es nämlich nicht um erste Hilfe, sondern auch in Bereichen wie Musisch-Kulturell, Sport-Spiel und Rotkreuz wird das Können, Wissen zu aktuellen Themen und der Zusammenhalt,  der antretenden Gruppen unter Beweis gestellt. So sollen wir später auch im Bereich Musisch-Kulturell (Muku) eine  selbstgeschriebene “Bodypercussion” mit Text zu unserem SSD aufführen. Dabei sollen wir nur unter Zuhilfenahme unserer Körper, also klatschen oder schnalzen, einen Rhythmus erzeugen, über den noch gerappt  wird.”Ich!”, meldet es sich aus dem hinteren Teil “Aber ich übe gerade schon Muku.”

Endlich nähern wir uns einen Schulgebäude: An dieser großen Grundschule sind wir richtig. Angekommen, gehen wir in die sich allmählich füllende Aula, um uns pünktlich vor acht Uhr anzumelden und schauen zu, wie immer mehr einheitlich gekleidete Gruppen eintreffen.

Unsere Freude hält sich in Grenzen, als wir dabei feststellen, dass wir wohl zu früh sind und die Anmeldung erst später anfängt. Aber der frühe Vogel fängt den Wurm, und so wiederholen wir nochmal unsere Muku-Choreographie und schlafen teilweise über unserem  Frühstück in der Mensa. Um zehn Uhr werden wir begrüßt und und werden unsere Zeitpläne für den Tag ausgeteilt. Den Vormittag verbringen wir damit, Aufgaben aus verschiedenen Themenbereichen zu lösen, für die wir immer von einer Jury bewertet werden. Nicht zu vergessen, treten wir auch in der Königsdisziplin der Ersten Hilfe an. Einmal in zweier Teams und als gesamte Gruppe, müssen wir uns vor Erste-Hilfe-Ausbildern um blutig geschminkte Mimen kümmern. Von uns wird dort alles von verunglücktem Motorradfahrer über Knochenbrüche bis hin zu Schwangeren alles betreut und versorgt. Kritisch achten die Ausbilder auf jede Kleinigkeit; vergisst man beispielsweise sich vorzustellen, kostet dies wertvolle Punkte. Nachdem wir fast alles abgearbeitet haben, steht für uns Mittagessen auf dem Plan. Jeder kann sich reichlich leckere Nudel, Puddings und Obst nehmen.

Frisch gestärkt gehen wir zu Rotkreuz, unserem letzten Bereich für heute. Dort sollen wir wir eine Gruppenstunde unseres SSDs planen, in der uns Flüchtlinge besuchen. Dabei müssen wir Rücksicht auf ihre besonderen Bedürfnisse nehmen und gleichzeitig versuchen diese gut zu integrieren. Unsere Handschrift wird dabei auch bewertet!

Ab dann haben wir Freizeit: In den nächsten Stunden werden im Rechenzentrum die Sieger ermittelt und Urkunden ausgestellt. Währenddessen haben wir mal Zeit uns mit den anderen Teilnehmern auszutauschen.

Die Stunden bis zur Siegerehrung ziehen sich zwar ein wenig aber als es endlich so weit ist, kann man die Gespanntheit im Saal spüren. Jeder fragt sich jetzt nur  eines: Wer sind die Kreissieger?

Glücklich und stolz gehen “die Wiedtalen” nach vorne, um sich Urkunde und Pokal abzuholen.

Bezirksentscheid wir kommen!

Text von Maryam Salehi

 

 

Jugendrotkreuz_Wettbewerb 01