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Die Mindstormers beim WRO-Deutschlandfinale in Passau

Ende April hatten sich „Die Mindstormers“ der WTG Roboter-AG beim Regionalwettbewerb in Köln sensationell für das Deutschlandfinale in der Dreiflüssestadt Passau qualifizieren können, bestehend aus Dennis Krimpelbein, Lennart Oettgen (beide 5c) und Ole Karas (6b). Nun stand am 16. /17.Juni das große Finale mit den insgesamt 100 besten Teams der Regionalwettbewerbe auf dem Programm und das WTG war als eines von 21 Teams der Regular Category in der Altersklasse Elementary vertreten. Begleitet wurden sie auf dem Wochendtrip mit rund achtstündiger Anreise von ihren Coaches Frau Kurz und Herrn Greiff sowie vier Mitstreitern aus der Roboter-AG, die sie tatkräftig unterstützen. Möglich gemacht hatte die gemeinsame Unternehmung eine sehr großzügiger finanzieller Zuschuss der Firma SER, die beinahe 70% aller anfallender Kosten übernahm.

Der Wettbewerb war äußerst spannend, aus WTG-Sicht konnte aber hauptsächlich an Erfahrung gewonnen werden, gab es doch verschiedene technische Probleme, mit denen das Team mangels ebendieser zu kämpfen hatte. So ereilte sie am Freitagabend ein Programmabsturz inklusive Datenverlust, der die Früchte von drei Stunden intensiver Arbeit zunichte machte, was sie dann in der Kürze der Wettbewerbsdauer leider nicht mehr kompensieren konnten. Letzten Endes blieben die „Mindstormers“ dadurch sogar deutlich hinter den tollen 100 Punkten zurück, die sie beim thematisch nahezu inhaltsgleichen Regionalwettbewerb hatten erzielen können. Eine Wiederholung dieses Ergebnisses hätte ihnen nämlich beim Finale einen 12. Platz garantiert.

Aber das war in Passau nicht zu schaffen: Lag man nach dem ersten Durchgang immerhin noch auf dem 11. Platz, reichte es trotz kontinuierlicher Steigerung in beinahe jedem Lauf am Ende mit insgesamt 65 Punkten leider nur zu Platz 17. Besonders schade ist dies, da die Jungs seit dem Regionalwettbewerb äußerst hohen Aufwand in die wirklich erfolgsversprechende Weiterentwicklung ihres Wettkampfroboters gesteckt hatten, was sie schließlich leider nicht in eine adäquate Platzierung umwandeln konnten.

Gemessen daran, dass sich die „Mindstormers“ aber erst seit Januar mit der Materie „Roboter“ befassen und direkt Anfang Februar ins kalte Wasser der WRO geworfen wurden, ist das diesjährige Abschneiden aber als absoluter Erfolg einzuordnen. Als Gesamtfazit lässt sich ein tolles, spannendes und erlebnisreiches Wochenende mit reichlich gewonnener Erfahrung in vielerlei Hinsicht festhalten sowie der Wunsch, noch einmal bei einem künftigen Deutschlandfinale vertreten zu sein.

So schmerzte es die Gruppe auch am meisten, dass die sonntägliche Rückfahrt noch um zwei Stunden länger als die Anreise ausfallen musste. Und da schließt sich der Kreis: Auch hierfür war die Ursache in technischen Problemen zu sehen – für die dieses Mal allerdings die Deutsche Bahn maßgeblich verantwortlich zeichnete und keine vergessene Dateispeicherung.

Die folgende Diashow zeigt ein paar Eindrücke vom Wochenende.

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