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Science AG

Science AG

Zielgruppe: Klasse 5-13, BetreuerInnen aus der MSS

Ansprechpartner: Frau Becker, Frau Dr. Hertwig, Herr Poloczek, Frau Schreiber

Zeitpunkt: Freitag, 13:10 – 15:00 Uhr

Ort: CÜ2

…oder auch mal zu Besuch bei einem nahegelegenen Unternehmen: der Firma TREIF Maschinenbau in Oberlahr.

Science-AG bei TREIF

Am Freitag, den 19.6.2015 besuchten wir die Firma TREIF in Oberlahr (das Bild zeigt die beiden Mitarbeiter Herrn Schutzeich, den Leiter der Entwcklungsabteilung, und Herrn Leyendecker, der ein duales Studium Fachrichtung Maschinenbau bei TREIF und an der Universität in Koblenz absolviert;  in der Mitte die Science-AG mit Frau Becker). TREIF Maschinenbau stellt Schneidmaschinen für den Lebensmittelbereich her, mit denen man Aufschnitt, Würfel und sogar Schnitzel und Kotelett portionsgenau schneiden und verpacken kann. Herr Schutzeich, Herr Leyendecker und die Personalreferentin Frau Strobel stellten sowohl diese besonderen Produkte, als auch die Möglichkeiten, die dort in puncto Ausbildung (Mechatroniker, Konstruktionsmechaniker, Industriekauffrau/-mann u.v.m) und duales Studium (Fachrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik, Mechatronik) bestehen, anschaulich und interessant dar (Näheres dazu und Beschreibungen der Berufsbilder findet man hier http://www.treif.de/treif/de/Unternehmen/Karriere/ – wenn man herunterscrollt).

Die jüngeren AG-Teilnehmer ließen sich im Betrieb von Herrn Leyendecker erklären, wie ein Schneidvorgang eigentlich funktioniert, oder welche Arbeitsschritte zur Brotschneidemaschine im Supermarkt führen. Das Bild unten zeigt eine dieser Maschinen bei der Schneidevorführung.

 

Science-AG bei TREIF 2

Wir konnten zuschauen, wie Bleche gekantet wurden, welche Metallteile mit einem Laser aus geschnitten werden können, oder mit welchem Sand man Edelstahloberflächen mattieren kann. Es war ein sehr interessanter und informativer Nachmittag….und wir haben sogar “Forschungsaufträge” für die Science-AG mitgebracht. Davon erzählen wir allen Interessierten gerne freitagsnachmittags während unserer AG-Zeit!

Und das sagen die AG-Teinehmer über den Besuch bei TREIF:

“Der Ausflug zur Firma TREIF war sehr schön. Herr Leyendecker hat vieles gut und anschaulich erklärt
und ist auf unsere Fragen eingegangen.
Jetzt habe ich auch eine Vorstellung, wie es in so einer Fabrik abläuft.
Außerdem hat er die genauen Mechanismen beim Schneidevorgang am Anfang des Rundgangs gut erklärt am Beispiel mit der Axt (drücken/ spalten) und der Säge (ziehen/schieben). Also Alles in Allem ein gelungener Tag!”

“Insgesamt hat mir die Betriebsbesichtigung bei TREIF gut gefallen, ich habe nichts daran auszusetzen. Ich habe versucht, viele Fragen zu stellen. Diese Fragen wurden von den Mitarbeitern, die uns geführt haben, nett und hilfsbereit beantwortet, weshalb ich nun auch viel über die Firma TREIF weiß.”

Hier erfährst Du, was wir in der Science-AG so machen:

Du bist neugierig, ehrgeizig und experimentierst oder tüftelst gerne, machst in der Schule gerne Naturwissenschaften, Biologie, Physik, Chemie oder Erdkunde?
Und dich begeistert es, neue Sachen zu entdecken? Du hast dich schon immer mal gefragt, warum manche Sachen so sind, wie sie sind oder hast eine gute Idee, wie man Manches einfacher und besser machen könnte?

Dann bist du in der Science AG genau richtig!

Allein oder in Teams bis zu 3 Personen erforschst du ein selbst gewähltes, naturwissenschaftliches Thema. Dann fertigst du einen schriftlichen Bericht über deine Forschungsergebnisse an und reichst ihn beim „Jugend forscht“-Wettbewerb” oder beim „Bundes-Umwelt-Wettbewerb“ ein.

Dazu solltest du vor allem Lust zum Experimentieren haben, aber auch zuverlässig und selbstständig sein!

Als BetreuerInnen brauchen wir ältere SchülerInnen der Klasse 10 oder der Jahrgangsstufen 11 – 13, die gut in Naturwissenschaften, umsichtig und verlässlich sind. Ihr solltet Spaß daran haben, den AG-Teilnehmern bei praktischen und theoretischen Problemen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Praktische und theoretische Lösungen suchen und finden die jungen Forscher z.B. auf folgende Fragen:

  • Wie kann man ein Wasserrad in eine Regenrinne so einbauen, dass bei Regen ein Dynamo angetrieben wird?
  • Wie reagieren Wasserorganismen darauf, wenn durch achtloses Wegwerfen Zigarettenstummel in ihren Lebensraum gelangen?
  • Hättest Du erwartet, dass erwärmte Gummibärchen als Kleber verwendet ein 70kg-Gewicht halten?
  • Wie belastbar ist biologisch abbaubare Folie aus Kartoffelstärke und Glycerin?
  • Welche Farben kannst Du eher zum Eierfärben, welche eher zum Malen auf Deinem Zeichenblock verwenden? Die Papierchromatografie kann hier Aufschluss geben!
  • Wie kann Papier umweltfreundlich hergestellt werden – z.B. aus Pferdemist? Welche Zusätze, wie Altpapierfetzen, Sägemehl oder Hanfstückchen verändern welche Eigenschaften?

Aktuell steht nach unserem Besuch bei TREIF (Bericht s.o.) die Frage im Raum:

  • Welche Möglichkeiten gibt es, verschiedene Oberflächen (Metall, Kunststoff…) von Brot-/ Fleisch- und Fettverschmutzungen zu befreien?

Dazu brauchen wir noch engagierte Experimentierer und gute Ideen!

Natürlich kannst Du Dir auch selbst ein eigenes Forschungsgebiet suchen und dazu z.B. mal in den Zeitschriften und Büchern der Schulbibliothek herumstöbern. Oder Du schaust unter den folgenden Links nach, was andere WTG-SchülerInnen schon untersucht haben:

Anleitung Mitmachversuche

Vorlage für die schriftichen Arbeit zum “Jugend forscht”-Wettbewerb

Kurzfassung: “Eis – einfach nur kalt und lecker?”

Kurzfassung: “Flechten voller Farben – Naturfarbstoffen auf der Spur”

Kurzfassung: “Kristalle”

Kurzfassung: “Griechischer Bergtee – Wundermittel für mehr Konzentration?”

Kurzfassung: ” Heilpflanzen als natürliche Apotheke- Extraktion und antibakterielle Wirkung von ätherischen Ölen”

 

Besucher probieren Griechischen Bergtee

… aber wirklich nur GAAANZ kurz!

Werden Kuchen mit Markenzutaten besser oder nicht?

Die Jury ist freundlich, aber stellt viele Fragen.

Bitte ganz genau ablesen!!

Aufputschmittel im Test

Gehirn und Lernen

Untersuchung fleischfressender Pflanzen

Cola als Rostschutz – funktioniert das?

Verleiht Red Bull wirklich Flügel?

Ein Gasraum unter der Glocke – reicht das für die Messung?

Wasserpest betreibt Fotosynthese und produziert dabei Sauerstoff

Welchen Lebewesen schadet dieser Zigarettenstummel – Extrakt?

Der Gummibärchenkleber hält bis zu 70kg!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Birgit Becker, Silke Schreiber